Techniker im Eiswasser: Schüler des RBZ in Finnland

In der Woche vom 21. Januar besuchten Auszubildende der Elektrotechnik im Rahmen unseres Ersamus-Projektes EURICT unsere Partnerschule Vamia in Vaasa. Neben der gemeinsamen elektro- und kommunkationstechnischen Projektarbeit mit finnischen und polnischen Berufsschülern hatten die Gastgeber einige Überraschungen vorbereitet.

Nachdem die Kieler Schüler und die polnische Gruppe unserer Partnerstadt Gdynia bei zwanzig Grad unter Null in Vaasa angekommen waren, stand zunächst eine unerwartete Programmänderung auf dem Plan. So galt es im Anschluss an eine Besichtigung des prominenten Motorenwerks ABB, die wenigen Sonnenstunden auszunutzen und ein Gefühl dafür zu bekommen, was es heißt, die am Meer gelegene Stadt Vaasa im Winter zu besuchen. Dementsprechend besichtigten wir ein nahegelegenes Naturschutzgebiet, das zum „Kvarken Archipel“ des Bottnischen Meerbusens gehört und dessen unter Eis und Schnee begrabene Wälder und Inselgruppen für unsere Regenwinter gewöhnten Augen spektakulärer waren als der Ausblick auf die, wie uns mit ironisch-stolzem Unterton erklärt wurde, längste Brücke Finnlands, die uns dorthin führte.

Nach einem Spaziergang auf der zugefrorenen See, über die wagemutige Autofahrer schon ihre Pendelrouten abkürzten, ging es schließlich zum gemeinsamen Abendessen aller Beteiligten. Ein Gesprächsthema war dabei die in der mittelgroßen finnischen Stadt angesiedelte Industrie, da allen der eindrucksvolle Besuch bei dem großen Arbeitgeber ABB vom Morgen noch gut in Erinnerung war.

Der zweite Tag des Besuchs stand dann ganz im Zeichen der Projektarbeit. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten die Ergebnisse, die sie im Anschluss an das erste Projekttreffen in Polen erreicht hatten, und berieten sich gegenseitig, wie weiter am besten vorzugehen sei. Dabei stellte sich heraus, dass sich die Berufsschüler insbesondere im Bereich des Programmierens mit Arduino gegenseitig unsterstützen konnten, sodass sich der weitere länderübergreifende Austausch aus dieser Notwendigkeit heraus ganz natürlich ergab.

Im Anschluss an die Arbeit an den Projekten hatte die finnische Delegation eine besondere Gelegenheit zur Abkühlung ermöglicht, waren wir doch in einem privaten Saunaclub zum Eisschwimmen im gefrorenen Meer eingeladen. Nachdem alle Finnen (junge wie alte, auch die vollbärtigen) unisono versicherten, sie würden niemals nur im Traum daran denken im Eiswasser zu baden, waren wir doch etwas angespannt, als es soweit war. Doch es stellte sich heraus, dass alle die Erfahrung, von der finnischen Sauna direkt ins Eisloch zu gehen, als großartiges und entspannendes Erlebnis empfanden. Die Kieler Winterbader müssen wohl neuen Badefreunden Platz einräumen.

Nach einer weiteren Arbeitseinheit gab es im Schulunterricht Elch und Kartoffeln, bevor eine Planungseinheit zum weiteren Vorgehen in der Projektgruppe anstand. Nach einem abschließenden Essen im Hotel der deutschen und polnischen Teilnehmer hieß es Abschied nehmen – was uns bei diesem Mal leichter fiel als zuvor, steht das Abschlusstreffen des Projektes in Kiel doch bereits in acht Wochen an. Wir planen, die Abschlusspräsentation am RBZ Technik für möglichst viele Lernende und Lehrende der Schule zu öffnen, und hoffen, dass alle Lehrerinnen und Lehrer die in Kürze folgenden Ankündigungen und Einladungen zur Kenntnis nehmen und verbreiten. Danke, dziekuje, kiitos!

 

Techniker im Eiswasser: Schüler des RBZ in Finnland

In der Woche vom 21. Januar besuchten Auszubildende der Elektrotechnik im Rahmen unseres Ersamus-Projektes EURICT unsere Partnerschule Vamia in Vaasa. Neben der gemeinsamen elektro- und kommunkationstechnischen Projektarbeit mit finnischen und polnischen Berufsschülern hatten die Gastgeber einige Überraschungen vorbereitet.

Nachdem die Kieler Schüler und die polnische Gruppe unserer Partnerstadt Gdynia bei zwanzig Grad unter Null in Vaasa angekommen waren, stand zunächst eine unerwartete Programmänderung auf dem Plan. So galt es im Anschluss an eine Besichtigung des prominenten Motorenwerks ABB, die wenigen Sonnenstunden auszunutzen und ein Gefühl dafür zu bekommen, was es heißt, die am Meer gelegene Stadt Vaasa im Winter zu besuchen. Dementsprechend besichtigten wir ein nahegelegenes Naturschutzgebiet, das zum „Kvarken Archipel“ des Bottnischen Meerbusens gehört und dessen unter Eis und Schnee begrabene Wälder und Inselgruppen für unsere Regenwinter gewöhnten Augen spektakulärer waren als der Ausblick auf die, wie uns mit ironisch-stolzem Unterton erklärt wurde, längste Brücke Finnlands, die uns dorthin führte.

Nach einem Spaziergang auf der zugefrorenen See, über die wagemutige Autofahrer schon ihre Pendelrouten abkürzten, ging es schließlich zum gemeinsamen Abendessen aller Beteiligten. Ein Gesprächsthema war dabei die in der mittelgroßen finnischen Stadt angesiedelte Industrie, da allen der eindrucksvolle Besuch bei dem großen Arbeitgeber ABB vom Morgen noch gut in Erinnerung war.

Der zweite Tag des Besuchs stand dann ganz im Zeichen der Projektarbeit. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten die Ergebnisse, die sie im Anschluss an das erste Projekttreffen in Polen erreicht hatten, und berieten sich gegenseitig, wie weiter am besten vorzugehen sei. Dabei stellte sich heraus, dass sich die Berufsschüler insbesondere im Bereich des Programmierens mit Arduino gegenseitig unsterstützen konnten, sodass sich der weitere länderübergreifende Austausch aus dieser Notwendigkeit heraus ganz natürlich ergab.

Im Anschluss an die Arbeit an den Projekten hatte die finnische Delegation eine besondere Gelegenheit zur Abkühlung ermöglicht, waren wir doch in einem privaten Saunaclub zum Eisschwimmen im gefrorenen Meer eingeladen. Nachdem alle Finnen (junge wie alte, auch die vollbärtigen) unisono versicherten, sie würden niemals nur im Traum daran denken im Eiswasser zu baden, waren wir doch etwas angespannt, als es soweit war. Doch es stellte sich heraus, dass alle die Erfahrung, von der finnischen Sauna direkt ins Eisloch zu gehen, als großartiges und entspannendes Erlebnis empfanden. Die Kieler Winterbader müssen wohl neuen Badefreunden Platz einräumen.

Nach einer weiteren Arbeitseinheit gab es im Schulunterricht Elch und Kartoffeln, bevor eine Planungseinheit zum weiteren Vorgehen in der Projektgruppe anstand. Nach einem abschließenden Essen im Hotel der deutschen und polnischen Teilnehmer hieß es Abschied nehmen – was uns bei diesem Mal leichter fiel als zuvor, steht das Abschlusstreffen des Projektes in Kiel doch bereits in acht Wochen an. Wir planen, die Abschlusspräsentation am RBZ Technik für möglichst viele Lernende und Lehrende der Schule zu öffnen, und hoffen, dass alle Lehrerinnen und Lehrer die in Kürze folgenden Ankündigungen und Einladungen zur Kenntnis nehmen und verbreiten. Danke, dziekuje, kiitos!