Am 30. September ist eine aus 8 Schülern und drei Lehrkräften bestehende Delegation des RBZ Technik und eine entsprechende Delegation des RBZ 1 in unsere gemeinsame Partnerschule (Technologisches Kolleg) in Sovetsk gereist. Sovetsk, früher Tilsit, ist eine Stadt mit gut 40.000 Einwohnern in dem russischen Oblast Kaliningrad, direkt an der litauischen Grenze.

Die Kollegin und Kollegen (von links nach rechts) bei der Abreise:
Waldemar Passlack (RBZ 1) Fred Rasch (RBZ Technik) Amelie Popp (RBZ 1) Juri Stadnikov (RBZ Technik)

Die Anreise erfolgte zunächst ab Ostuferhafen mit der Victoria Seaways nach Klaipeda. Dort nach 20 stündiger Überfahrt angekommen ging es weiter in Richtung Südosten mit dem Bus an die russische Grenze zum Oblast Kaliningrad. Es schloss sich für viele von uns der erste Grenzübergang mit Visapflicht an ... da wurde der Wert der offenen Grenzen innerhalb der EU wieder ganz bewusst.

Eines der Gebäude unserer Partnerschule. Das Technologische Kolleg hat ca. 1000 Studierende (die Schüler werden dort abwechseln Kinder oder Studierende genannt) in sehr verschiedenen Fachrichtungen (IT, Metall, Fahrzeugtechnik, Elektro, Ernährung, Gesundheit, ...). Es handelt sich um eine vollschulische Berufsausbildung. Die Schule bietet Leistungen am Markt an, dazu gehören bspw. Autoreparaturen sowie die an die Schule angebundene Fahrschule.

 

Das pädagogische Kollektiv - oder wie für uns geläufiger, ein Teil des Lehrerkollegiums (links).

In der Mitte des 2. Bildes steht die Schulleiterin Frau Pujdokene Lyubov Nikolaevna des Technologischen Kollegs. Die Schüler sind "bunt gemischt", der Sport (Volleyball) hatte wieder dafür gesorgt, dass die eigene Herkunft an Bedeutung verloren hat.

Eine andere Sporthalle und wieder Volleyball, ein Netz, ein Ball und ein pfeifender Schiedsrichter reicht, um aus Fremden zusammenspielende junge Menschen zu machen, die schnell alle Berührungsängste ablegen (rechts).

 

Wer hart arbeitet, darf gut essen … die Gastfreundschaft unserer russischen Freunde ist legendär. Schülerinnen und Schüler der beiden Kieler RBZ beim gemeinsamen Kaffee.

Die IT-Schüler bei dem gemeinsamen Projekt. Es wurden VLANs und Routing auf D-Link-Komponenten installiert, konfiguriert und  in Betrieb genommen. Und ganz neben bei entstand eine Website.

Auch kulturell wurde so einiges geboten. Es ging zur Stadtbesichtigung nach Kaliningrad, zum Bowling und in die Jugenddisko. Zu ungewöhnlicher Stunde (17:30 bis 19:00 Uhr) wurden die neuen Schülerinnen und Schüler der vierjährigen Ausbildung begrüßt. Wir stellten sehr schnell fest, dass unsere Partner feiern können.

Nach anfänglichem Kulturschock im Schulwohnheim (durchgelegene Matratzen, keine Heizung, tlw. fehlende Klobrillen und in Folge niedergeschlagener Stimmung) wollten unsere Schüler nach einer Woche Aufenthalt schließlich am liebsten eine zweite Woche in Sovetsk bleiben.

 

Fazit:

Es war eine Reise „in eine andere Welt“.  Manche von unseren täglichen Herausforderungen in Kiel werden durch die ungleich größeren Probleme der Menschen in Sovetsk relativiert. Wir nehmen die Herzlichkeit der Menschen mit nach Hause und freuen uns auf deren nächsten Gegenbesuch.

Eine sehr gelungene Reise, ein ganz herzlicher Dank gebührt dem Organisator und Reiseleiter der Reise, unserem Kollegen Fred Rasch.

Am 30. September ist eine aus 8 Schülern und drei Lehrkräften bestehende Delegation des RBZ Technik und eine entsprechende Delegation des RBZ 1 in unsere gemeinsame Partnerschule (Technologisches Kolleg) in Sovetsk gereist. Sovetsk, früher Tilsit, ist eine Stadt mit gut 40.000 Einwohnern in dem russischen Oblast Kaliningrad, direkt an der litauischen Grenze.

Die Kollegin und Kollegen (von links nach rechts) bei der Abreise:
Waldemar Passlack (RBZ 1) Fred Rasch (RBZ Technik) Amelie Popp (RBZ 1) Juri Stadnikov (RBZ Technik)

Die Anreise erfolgte zunächst ab Ostuferhafen mit der Victoria Seaways nach Klaipeda. Dort nach 20 stündiger Überfahrt angekommen ging es weiter in Richtung Südosten mit dem Bus an die russische Grenze zum Oblast Kaliningrad. Es schloss sich für viele von uns der erste Grenzübergang mit Visapflicht an ... da wurde der Wert der offenen Grenzen innerhalb der EU wieder ganz bewusst.

Eines der Gebäude unserer Partnerschule. Das Technologische Kolleg hat ca. 1000 Studierende (die Schüler werden dort abwechseln Kinder oder Studierende genannt) in sehr verschiedenen Fachrichtungen (IT, Metall, Fahrzeugtechnik, Elektro, Ernährung, Gesundheit, ...). Es handelt sich um eine vollschulische Berufsausbildung. Die Schule bietet Leistungen am Markt an, dazu gehören bspw. Autoreparaturen sowie die an die Schule angebundene Fahrschule.

 

Das pädagogische Kollektiv - oder wie für uns geläufiger, ein Teil des Lehrerkollegiums (links).

In der Mitte des 2. Bildes steht die Schulleiterin Frau Pujdokene Lyubov Nikolaevna des Technologischen Kollegs. Die Schüler sind "bunt gemischt", der Sport (Volleyball) hatte wieder dafür gesorgt, dass die eigene Herkunft an Bedeutung verloren hat.

Eine andere Sporthalle und wieder Volleyball, ein Netz, ein Ball und ein pfeifender Schiedsrichter reicht, um aus Fremden zusammenspielende junge Menschen zu machen, die schnell alle Berührungsängste ablegen (rechts).

 

Wer hart arbeitet, darf gut essen … die Gastfreundschaft unserer russischen Freunde ist legendär. Schülerinnen und Schüler der beiden Kieler RBZ beim gemeinsamen Kaffee.

Die IT-Schüler bei dem gemeinsamen Projekt. Es wurden VLANs und Routing auf D-Link-Komponenten installiert, konfiguriert und  in Betrieb genommen. Und ganz neben bei entstand eine Website.

Auch kulturell wurde so einiges geboten. Es ging zur Stadtbesichtigung nach Kaliningrad, zum Bowling und in die Jugenddisko. Zu ungewöhnlicher Stunde (17:30 bis 19:00 Uhr) wurden die neuen Schülerinnen und Schüler der vierjährigen Ausbildung begrüßt. Wir stellten sehr schnell fest, dass unsere Partner feiern können.

Nach anfänglichem Kulturschock im Schulwohnheim (durchgelegene Matratzen, keine Heizung, tlw. fehlende Klobrillen und in Folge niedergeschlagener Stimmung) wollten unsere Schüler nach einer Woche Aufenthalt schließlich am liebsten eine zweite Woche in Sovetsk bleiben.

 

Fazit:

Es war eine Reise „in eine andere Welt“.  Manche von unseren täglichen Herausforderungen in Kiel werden durch die ungleich größeren Probleme der Menschen in Sovetsk relativiert. Wir nehmen die Herzlichkeit der Menschen mit nach Hause und freuen uns auf deren nächsten Gegenbesuch.

Eine sehr gelungene Reise, ein ganz herzlicher Dank gebührt dem Organisator und Reiseleiter der Reise, unserem Kollegen Fred Rasch.